Am 19. Mai 2026 organisierte ao.Univ.-Prof.in Dr.in Nora Melzer im Rahmen ihrer Lehrveranstaltung „Diversität und Digitalisierung in der Arbeitswelt“ eine Exkursion nach Wien, bei der der Oberste Gerichtshof, der Verwaltungsgerichtshof sowie das Dom Museum Wien besucht wurden. Die Führung durch den Justizpalast übernahm Hofrätin Dr.in Faber, die den Studierenden die Aufgaben und die Arbeitsweise des OGH anschaulich vermittelte. In der Böhmischen Hofkanzlei erfolgte die Begrüßung von Frau Amtsrätin Förster, die allen die Struktur, Geschichte und Funktion des VwGH näherbrachte.
Nach den Führungen wurden den Studierenden jeweils die einzigartige Gelegenheit geboten, im besonderen Ambiente dieser Institutionen Referate zu aktuellen arbeits-, sozial- und geschlechterrechtlichen Fragestellungen zu halten. So konnten Lena Reithofer, Michael Zinggl und Sarah Primas am OGH die eigenen Vorstellungen zu Themen wie positive Maßnahmen und deren Weiterführung trotz teilweiser Zielerreichung der Hofrätin Dr.in Faber vorstellen und mit ihr diskutieren. Vanessa Decker, Zoe Kosutnik, Friedrich Link, Natascha Neubauer und Emina Arslanovic betonten bei Amtsrätin Irene Förster am VwGH die Wichtigkeit zusätzlicher Pausen bei der mittlerweile omnipräsenten Bildschirmarbeit. Schließlich durften Jennifer Graf-Czihlarz und Verena Borecky-Kutej nach einer Begrüßung durch Dr.in Johanna Schwanberg ihre Statements zu Homeoffice und „right to disconnect“ vor eindrucksvollen Kunstwerken direkt in die Führung durch die Ausstellung „Alles in Arbeit“ im Dom Museum mit Dr.in Heigl einbauen.
Den Ausklang dieses Tages voller Recht, Arbeit und Kunst bildete der Besuch des traditionsreichen Hawelka.